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Notizen |
Donnerstag, Februar 28, 2002
Bananenkultur 1989 / 90 war das Jahr der Banane. Der ganze Ostblock brach zusammen als der Mob skandierte: "Gebt uns Bananen oder wir gehen zu den Bananen". Nun, wir erinnern uns, es gab dann Bananen für alle. Und alle waren bananenkauend glücklich. Heute redet keiner mehr von dieser Hochzeit der Bananenkultur. Hin und wieder höchsten noch mal der unvermeidliche Schlechtwitz von der Bananenrepublik. Dass die auch von uns geschätzte krumme Kulturfrucht trotz ihrer Verdienste für die Gesellschaft und das Allgemeinwohl so in Vergessenheit geraten ist, finden wir bedenklich und ungerecht. Daher weisen wir heute mal auf die Seite eines Bananenfans hin, auf der der leckeren Krummfrucht gehuldigt wird. I like bananas, I respect bananas, I find bananas interesting, but I don't love bananas. My lady does. Bevor sie sich jetzt zu sehr freuen: Hinter diesem link verbergen sich Kochrezepte und nicht das, an was sie jetzt gedacht haben.
Wort-Terror Noch mal zu den amerikanischen Worten bzw. Unworten des Jahres. Die eigentlich dümmste und meist missbrauchteste Phrase fehlt leider in der Unwort-Phrasen-Sammlung der American-Dialect-Organisation. Ich meine die Phrase then the terrorists have won. Mit diesem dümmlichen Satz werden zur Zeit - leider nicht nur in den USA - auch die einschneidensten Eingriffe in das Rechtssystem und die persönliche Freiheit des Einzelnen begründet. Wir wollen da natürlich nicht hintenanstehen. Also: Wenn Sie unsere Medien-Kontor-Notizen-Seite nicht mehrmals täglich aufrufen und lesen, then the terrorists have won. Na also. Mittwoch, Februar 27, 2002
Auch in den USA gibt es Wörter und Unwörter des Jahres. Zuständig ist hier die American Dialect Organisation. Und - ganz hollywoodesk - sogar mit verschiedenen Kategorien, and the winner is: 1. Most Outrageous 2. Most Euphemistic 3. Most Likely to Succeed 4. Most Useful-A Tie 5. Most Creative 6. Most Unnecessary 7. Least Likely to Succeed 8. Most Inspirational 9. Word of the Year Dienstag, Februar 26, 2002
Haus Leopold Eigentlich wollten wir ja an dieser besonders schönen Stelle des Internet mal die Siegerphotos des World Press Awards vorstellen. Geht aber leider nicht. Copyright-Gründe, sie verstehen. Also Geldgründe, bzw. - abgründe. AP wollte dafür jede Menge Schotter sehen. Wir wollten aber nicht jede Menge Schotter zeigen. Also keine Präsentation von eindrucksvollen Bildern aus Afghanistan oder New York. Damit Sie aber wenigstens etwas zu sehen bekommen, möchten wir Sie bitten, jetzt intensiv das links stehende Bild der Medien-Kontor-Behausung anzustarren. Auch hübsch, gelle. Damit ich mir den Namen des Hauses besser merken kann, heißt dieses zum Teil denkmalgeschützte Gebäude "Haus Leopold". Das ist praktisch, zumindest aus meiner Sicht. Das Bild stammt übrigens aus dem Jahre 1952, die Bombenschäden waren gerade ausgebessert worden. Im Rücken des Photographen (das können Sie natürlich jetzt nicht sehen) steht das Beethovenhaus. Vielleicht können Sie den spiritus loci erahnen? Können Sie nicht? Etwas mehr anstrengen sollten Sie sich schon. Montag, Februar 25, 2002
Das jährliche Grauen Beim deutschen Grand-Prix-Vorentscheid in Kiel: Kurz vor Ende der Show fragte der Moderator Axel Bulthaupt den estnischen Politiker Mart Laar, ob er sich "die deutsche Kultur" so vorgestellt habe. Laar dachte einen kurzen Moment nach und antwortete dann sehr höflich: Mehr oder weniger.
Glaube, Liebe, Hoffnung Zitate vom Wochenende Darüber kann ich nur lachen. Freitag, Februar 22, 2002
Shakespeare mit Nutzen Es geht Ihnen heute gut? Zu gut gar? Sie brauchen jemanden, der Sie mal wieder ordentlich abwatscht? Auf den Boden der Tatsachen zurück holt? Das ganze aber bittebitte mit viel Niveau? Bitte schön: Der Shakespearean Insulter. Sich stilvoll beleidigen lassen, garantiert über Ihrem Niveau. I find the ass in compound with the major part of your syllables.(Aus: Coriolanus). Danke, jetzt geht es wieder. Mittwoch, Februar 20, 2002
Wer es nötig hat New York - Das Pentagon will mit einer Propagandaoffensive der negativen Einstellung und Berichterstattung des Auslands über die USA entgegentreten. Dazu sollen ausländische Medien gezielt auch mit Falschmeldungen versorgt werden, berichtete die «New York Times» am Dienstag, auch in befreundeten Staaten. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe den Leiter der Rechtsabteilung des Pentagon, William Haynes, mit einer Prüfung der Vorschläge beauftragt.
Tick / Tic Was ich nicht wusste: Es ist derzeit hypermodern einen Tick zu haben. Und da dies so modern ist, schreibt man Tick neudeutsch jetzt Tic. Wieder was gelernt. Tics sind momentan die Modekrankheit schlechthin. Und da dies so ist, gibt es dafür auch einen schönen Namen: Tourette-Syndrom (benannt nach dem französischen Nervenarzt Dr. Georges Gilles de la Tourette). Wenn sich zwei Deutsche treffen, gründen sie gleich einen Verein, lautet ein schöner deutscher Selbstspott. Und daher hier auch gleich der passende Link für alle, die sich auch einen modischen Tic zulegen wollen: Die Tourettler-Homepage. Beachten Sie dort bitte - neben den Tic-Beispielen - auch die schönen T-Shirts (oder "Tic-Shirts?") mit der Aufschrift: Ich tice richtig. Dienstag, Februar 19, 2002
Tango Sie haben gerade die Überschrift gelesen: Tango. Und woran denken Sie? Aha, erwischt! An Paris, den letzten Tango und Reich-mir-mal-die-Butter! Sie Ferkel, Sie. Wir Schöngeister denken dabei natürlich an Astor Piazzolla, an den argentinischen Komponisten also, der den Tango von der Straße in die Konzertsäle brachte. Eine schöne und gelungene Flash-Programmierung zum Thema Piazzolla und Tango gibt es hier. Boxen an! Montag, Februar 18, 2002
Glaube, Liebe, Hoffnung Sprüche vom Wochenende
Freitag, Februar 15, 2002
Key Words
Houston (AP) Wenn der 54-jährige Amerikaner Thomas Ray Mitchell die Worte 'New Jersey", 'Snickers", 'Mars" oder 'Wisconsin" hört, verliert er nach Aussagen seiner Angehörigen die Beherrschung. Vor knapp drei Jahren schoss der Texaner deshalb sogar auf seine damalige Freundin. Ein Geschworenengericht befand ihn am Mittwoch der schweren Körperverletzung für schuldig. Mitchell droht eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft. Laut Polizei hatte der Texaner gestanden, auf seine Freundin geschossen zu haben, weil sie im Begriff gewesen sei, 'New Jersey" zu sagen. Also Obacht: Sie wissen nie, wie Ihr Gegenüber reagiert. Mittwoch, Februar 13, 2002
Als Politischen Aschermittwoch bezeichnet man ja den (heutigen) Tag im Jahr, in dem sich alle mal kräftig - wenn auch nur verbal - auf die Goschen hauen. Um Niveau und Wahrheit geht es dabei überhaupt nicht. Nur ums Polemisieren. Also genau unser Fall. Medien-Kontor war unterwegs und hat Zitate eingesammelt, jeder darf jetzt mal: Der Showmaster Schröder ist angetreten unter dem verheißungsvollen Titel: 'Der große Preis'. Gesendet wird stattdessen unter seiner Verantwortung seit drei Jahren: 'Pleiten, Pech und Pannen. Montag, Februar 11, 2002
Prinzessin Margaret Mit den sog. Royals haben wir es ja nicht so. Eigentlich. Am Tag des Unfalls von Dumpfbacke Di haben wir seinerzeit sogar ein Fass aufgemacht. Das hätten wir zwar auch so aufgemacht, aber so hatten wir wenigstens einen Vorwand. Trotzdem wollen wir hier jetzt mal eine Gedenksekunde für Prinzessin Margaret einlegen. Die hat sich nämlich gerade zu Tode gelebt, sprich, ihr irdisches Dasein durch den reichlichen Zuspruch zu Hochprozentigem und Ziggis ordentlich verkürzt. Das mag zwar nicht die vernünftigste Art zu leben sein, aber eigentlich auch nicht die unsymphatischste. In den staubigen Verließen des Medien-Kontor-Archivs fanden wir folgende Margaret-Zitate, die wir hier - selbstverständlich welt-exklusiv - veröffentlichen: Armes Ding. Samstag, Februar 09, 2002
Virenscanner Kennt fast jeder PC-Besitzer: Eines Tages will der Rechenhobel nicht mehr so recht. Na gut, der obligatorische Neustart. Man beendet die Computersitzung, indem man auf Start drückt. Hat man das mehrfach erfolglos versucht, beschleicht einen schnell der Verdacht: Ein Virus!? Mein PC ist HIV!? Schnell den in der Regel völlig veralteten Virenscanner angekurbelt und siehe da: ALARM, ALARM! Alles verseucht. (Besonders Herr Bender kennt dieses Problem, da er trotz diesbzgl. Anweisung immer noch an seinem Outlook festhält, ein echter Fan eben). Der brave Virenscanner repariert dann den Defekt in der Regel wieder schnell und man kann weiter durch die Gegend texten. Was aber keiner weiß: Wie funktioniert eigentlich so ein Scanner? Pascal Jehanno, ein französischer Graphiker und Illustrator, hat sich auch so seine Gedanken gemacht und diese in einer sehenswerten Flash-Programmierung festgehalten. Freitag, Februar 08, 2002
Liebling der Woche Irgendein Automatismus zwingt meinen linken Zeigefinger ständig, dem Nachnamen von Herrn Norbert Geis ein zweites -s ans Ende anzuheften. Für Herrn Geis(s) wäre das ein eindeutiger Beweis, dass mein Zeigefinger aus dem linken Steinewerfer-Milieu stammt. Stimmt nicht Herr Geis(s), es ist lediglich das morgendliche Zittern in meiner linken Hand. Trotzdem habe ich Herrn Geis(s) gerade zum Liebling der Woche befördert. Nicht nur wegen seines phänomenalen Auftritts im HR (s.u.), sondern vor allem wegen seiner aufrechten Homepage, die einige Megabyte Webspace auf den Bundestagsservern beschmutzt. Dort wettert Geis(s) vor allem gegen die bösen Schwulis, die er für ein perverses Grundübel dieser Gesellschaft hält und die er dafür verantwortlich macht, dass der Familie als Wert ansich in der heutigen Gesellschaft nicht mehr der richtige Stellenwert zu komme. Auch die Frauen wüssten daher nicht, wo ihr eigentlicher Platz in unserer Gesellschaft sei. Der Zusammenhang zwischen Schwulis und dem Platz der Frau erschließt sich uns zwar nicht vollends, aber Herr Geis(s) wird schon wissen, worüber er pamphletet. Als geistige Mitstreiter gegen das Geichstellungsgesetz wird dann von Herrn Geis(s) noch Kardinal Ratzinger und (HiHi) Guido Westerwelle, Generalsekretär der FDP, genannt. Die Hauptschuld an diesem schwulen Dilemma tragen aber die Grünen: Vor allem waren es die Grünen, die dieses Gesetz betrieben haben. Meist selbst in verworrenen Verhältnissen lebend, geht ihnen das Gespür für die Bedeutung von Ehe und Familie für unsere Gesellschaft durchweg völlig ab. (Unser Zitat der Woche). Und damit jeder Leser weiß wie es wirklich geht, findet man auch noch diese kuschelige Anleitung: Jede Mutter, die an der Wiege ihres Kindes steht, steht an der Wiege der Zukunft unserer Gesellschaft. Jeder Vater, der sein kleines Kind in den Armen wiegt, wiegt zugleich unsere Zukunft in seinen Armen. Gerne wäre ich Zeuge, wenn Herr Geis(s) seine Kinder aufklärt, wahrscheinlich würde das so abgehen: "Also, der oberbayerische Geißerich geht zum Behufe des Nestbaus und der Rasseerhaltung zur untertiroler Geiß, und dann Ähem, wie war das noch?"
Donnerstag, Februar 07, 2002
Der rechtspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Norbert Geis (CSU), hat den einst von seinem Parteifreund Edmund Stoiber geprägten Begriff der "durchrassten Gesellschaft" verteidigt, in der TV-Sendung "Vorsicht! Friedmann" im Hessischen Fernsehen sagte Geis am Dienstagabend nach Angaben des Senders, es gehe darum, dass Deutschland auch den Deutschen gehören solle, "so wie den Franzosen Frankreich und den Italienern Italien". "Warum lasst ihr nicht Deutschland den Deutschen?", fragte der CSU-Politiker laut HR. Wenn die Masken fallen ...
Olympia Erste Früchte tragen die gewaltigen Sicherheitsmaßnahmen, mit denen der amerikanische Staat die olympischen Winterspiele in Salt Lake City gegen unliebsame Überraschungen und terroristische Verbrechen zu schützen sucht. Als erstes verhafteten amerikanische Sicherheitsspezialisten den deutschen Mannschaftsarzt Ernst Jakob und den Pressesprecher der deutschen Mannschaft Marcus Schick. Die beiden wollten das erste Training der Skispringer auf der Olympiaschanze besuchen. Das ist erlaubt. Allerdings wollten die beiden den Weg zur Schanze zu Fuß gehen. Das ist nicht erlaubt. Ergo: Verhaftung und eine knappe Stunde Arrest. Auch für einen der ausführenden Sicherheitsbeamten hat das schwere Vergehen der beiden Deutschen ein Nachspiel. Der Sicherheitsbeamte hatte den beiden Sportfunktionären Kaffee angeboten. Auch das ist verboten, stärkt doch Kaffee die Leistungsbereitschaft und die Aufmerksamkeit der potentiellen Attentäter. Also Beihilfe zum Terrorismus. Schöne olympische Welt. Mittwoch, Februar 06, 2002
Presse lügt sowieso Ordner des Fußball-Bundesligavereins FC Energie Cottbus haben beim Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin am Dienstagabend einen Journalisten tätlich angegriffen. Der Berliner Sportfotograf Eberhard Thonfeld wurde von drei Ordnern geschlagen und mit den Worten "Presse lügt sowieso" aus dem "Stadion zur Freundschaft" gezerrt. Thonfeld sagte, er habe einen der Ordner gebeten, seinen aggressiven Hund etwas kürzer zu halten. Stattdessen habe der Sicherheitsmann ihm jedoch mit dem Tier gedroht. Er habe diese Szene fotografieren wollen, jedoch seien drei glatzköpfige Ordner auf ihn zugestürzt, hätten ihn geschlagen und mitgenommen. Solidaritätszuschlag, Version Ost
Aus der Welt der Werbung Ein wunderbarer Beruf in der wunderbaren Welt der wunderbaren Werbung ist ja der Produktnamensschecker. Eine Firma stellt ein Produkt her, die Werbefritzen überlegen sich einen knackigen Namen und der Produktnamensschecker scheckt, ob der knackige Namen in einer Fremdsprache nicht etwas weniger Wunderbares heißt, als in der Originalsprache. Früher gab es z.B. einen leckeren Snack namens "Raider". Als die Herstellerfirma beschloss, jetzt doch mal einen auf Global-Player zu machen, stellte der Produktnamensschecker erschrocken fest, dass das schöne Wort "Raider" in der englischen Sprache doch ein negativ-konnontiertes Wort sei (remember "The Schweinfurt Raid"). Also wurde aus "Raider" schnell "Twix". Seitdem wird dieser Snack von mir boykotiert. Hin und wieder versagt jedoch auch der Produktnamensschecker. So ist der Mazda MR2 in Frankreich recht unbeliebt, steht doch "Em Er Dö" dort für "Scheiße". Schlimmer traf es den Mitsubishi Pajero in Spanien. Der verkauft sich dort so gut wie gar nicht. Nach Monaten des Grübelns stellte der japanische Autobauer dann fest, dass "Pajero" im Spanischen schlicht "Wixer" heißt. Wunderbare Welt der wahren Warenwerbung. Dienstag, Februar 05, 2002
Christian Guide For Small Arms Erinnert Sie sich noch an Ihren Kommunions- resp. Konfirmationsunterricht? Da gab es die zehn Gebote, die musste man lernen, genauso wie es einst Moses auf dem Berg Sinai musste. Mit einigen Geboten tue ich mich ja bis heute schwer, wunderbar fand ich dagegen schon immer: Du sollst nicht töten. Daran habe ich mich immer gehalten und, gottlobundpreis, bisher haben sich auch die anderen Menschen mir gegenüber daran gehalten. Inter arma silent leges.
Ach so. Bei der Obduktion der Leiche wurde festgestellt, dass das Opfer wahrscheinlich bei Eintritt des Todes noch gelebt hat und infolge einer Rauchvergiftung gestorben ist. Montag, Februar 04, 2002
Glaube, Liebe, Hoffnung. Sprüche vom Wochenende
Samstag, Februar 02, 2002
Die Schattenseite des Ruhmes In jungen Jahren, also einst und schon was her, reiste ich als Konzertvirtuose durch die Landen. Mein Paradestück war das "Ähnnchen von Tharau" in einer Polka-Transkription. Freilich hatte ich nicht viel Geld und mußte mit einem alten Flügel vorlieb nehmen, den ich aus Wehrmachtsbeständen gekauft hatte, ein Modell "Kaiser". Und das war auch der Haken an meiner Virtuosenkarriere. Überall lagen mir die Klassik-Zuhör-Mädels willig zu den Flügelfüßen und schrien: "Laß die Saiten mächtig krachen!". Und das genau tat ich dann auch - und wie. Doch meistens rissen dann ein- oder zwei Saiten des alten Wehrmachtsflügels, Modell "Kaiser". Wenn diese Saiten rissen, krachten sie meistens auf meine Virtuosenhände, weswegen diese meist bandagiert und/oder verschorft waren. In Folge dessen durfte ich nie eine meiner Verehrerinnen anfassen, was aber der eigentliche Anlaß meiner Virtuosenkarriere gewesen war. Nachdem ich so die Schattenseiten des Ruhmes entdeckt hatte, beendete ich meine hoffnungsvolle Karriere vorzeitig, hängte also meine Virtuosenschuhe an den Nagel. Freitag, Februar 01, 2002
Sprüche
Ähnlichkeiten Zum Wahlkampfauftakt der CDU/CSU am Donnerstag in Frankfurt bereiteten die Grünen dem Unionskandidaten Edmund Stoiber einen ungewöhnlichem Empfang. Sie plakatierten das Konterfei Stoibers, unter dem der Schriftzug "Alles Gute, Herr Christiansen" zu lesen war. Eine Anspielung auf den Besuch Stoibers in der TV-Talkshow "Sabine Christiansen", bei dem der Bayer die verdutzte Moderatorin Sabine Christiansen irrtümlich mit "Frau Merkel" angesprochen hatte.
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