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Notizen |
Dienstag, Dezember 30, 2003
Serviettentauschringe Im Editorial preist Chefredakteurin Barbara Kreilaus Bastelfrau als Glücksbringer für die ganze Familie: "Hölzerne Erntehelfer", "knuffige Tontopfmatrosen", und "Kochlöffelfiguren" sollen unterm Christbaum gute Laune verbreiten. [...] Im Mittelteil gibt es Laubsägevorlagen in DIN A3 zum Herausnehmen: "Naturburschen", "Kürbismänner" und "sitzende Weihnachtsmänner". Und auf den "Leserseiten" werden Bastelfragen beantwortet und "Serviettentauschringe" beworben. [aus einem taz-Beitrag über die Einstellung der Zeitschrift "Die Bastelfrau", der "unabhängigen Fachzeitschrift für die kreative Bastelpraxis".]
Abmelden? Gibs nicht Das musste bei der GEZ in Köln ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen: ein gemeinsamer Haushalt mit nur einem Fernseher und nur einem Kraftfahrzeug? Unglaublich. [Aus einem Selbsterfahrungsbericht im Tagesspiegel über den vergeblichen Versuch, ein Fernsehgerät bei der GEZ abzumelden.]
Macht macht Meinung "NATO-Speak" schlich sich in viele Beiträge ein; bei der SZ konnte sich der Brüssel-Reporter gar von seiner Vorliebe für die smarte Stimme der NATO, Jamie Shea, überhaupt nicht lösen. Kriegs, Medien- und Propagandakritik wurden weitgehend in Enklaven wie das Feuilleton bei der SZ oder die Belgrad-Reporte bei der Times "verbannt". Dort durften sie zwar ein ausdrucksstarkes Leben entfalten, aber eben auch nur da. [Interessanter Beitrag bei telepolis über Medien und (War-)Blogs im Kosovo- und Irakkrieg]
Noch mehr "Eingebettete" To provide you with in-depth coverage of the 2004 campaign, we’ve embedded a reporter with each of the Democratic presidential candidates. [Embedded Journalists jetzt auch im US-Wahlkampf, Quelle: MSNBC]
TVliche Kollateralschäden 2003 ist am Ende, das Fernsehen auch. Ohne dass man auf die üblichen, zwischen den Werbepausen versendeten Weltkriege eingehen muss, fällt die Liste der medialen Kollateralschäden länger aus als in früheren Jahren. [...] Harald Schmidt starb dabei den allgemein meist betrauerten Tod seit Prinzessin Diana, wobei die überwiegende Mehrheit der Grabredner beweinte, dass Schmidt, von Fachkräften der Theaterszene mittlerweile 'Lucky' genannt, die hochintellektuelle Haltung einnahm, sich eben von nichts und niemandem mehr einnehmen zu lassen - außer von Nescafe, Karstadt und der Deutschen Bahn AG. [Christoph Schlingensief in der Welt (kostenlose Reg. erforderlich)] Samstag, Dezember 27, 2003
Blitzen vs. Santa Claus-Reporter A reporter for the NBC television station KTUU in Anchorage found her way into the national spotlight while taping a scene with a young reindeer named Blitzen at the Santa Claus House in North Pole. Just as the Santa hat-clad Meghan Stapleton knelt down with the reindeer's leash in hand, a spooked Blitzen leaped at the reporter, knocking her down in a manner one witness described as a "tackle."[Yahoo-News]
Not for the USA No. 5: Upside Down Journalism In a blurring of editorial and advertising content common in some countries, MindShare negotiated with Singapore's No. 2 newspaper to promote the launch of Gillette's Mach 3 Turbo razor by printing the daily's front page in reverse to convey the brand message of "No up or down" and writing an editorial about the world "becoming upside down." No. 8: Wordless Skin MagIn a burst of honesty, the Filipino edition of men's magazine FHM admitted in a print campaign: "We're not sure why we bother with the words." That strapline ran above mock magazine covers with dummy text like "Blah blah blah" around the scantily-clad models. BBDO Guerrero Ortega, Manila, did the ads for FHM's Philippine publisher, Summit. [10 ADS AMERICA WON'T SEE - Mr. Kipling's Virgin Birth and Other Not-for-the-USA Fare. Source: adage]
Heute Europa, morgen das All Europa ist in der Umlaufbahn des Mars. [Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, Quelle: Spiegel] Beagle 2 bitte melden!
Das Handtuch auf dem Mikro Alexander Klaws (20), der Sieger von "Deutschland sucht den Superstar", muss seine Hoffnungen auf eine internationale Karriere wohl begraben. Von allen elf Teilnehmern des Wettbewerbs "Superstar weltweit" bekam er von den Juroren mit Abstand die schlechtesten Noten. Die Verrisse reichten von "völliger Käse" über "Aerobic-Tänzer beim Strippen" bis zu "Karaoke im Altenheim". Einige der bissigsten Kommentare wurden für die deutsche Fassung herausgeschnitten. [...] Bei der Aufzeichnung des Sängerkrieges musste Alexander den Anfang machen: "Die Deutschen haben heute Morgen ein Handtuch aufs Mikrofon gelegt", witzelte einer der beiden englischen Moderatoren und spielte damit auf die den Deutschen nachgesagte Unsitte an, sich im Urlaub schon früh morgens die besten Liegestühle zu sichern. [...] Die elf Juroren - aus jedem Land einer - ließen kein gutes Haar daran: "Es wird doch immer gesagt, die Deutschen hätten keinen Humor", hieß es. "Aber das hier war die reinste Komödie." Die vernichtendste Bewertung kam von "Über-Bohlen" Simon Cowell, dessen böse Kommentare dem englischen "Pop Idol", der Mutter aller Superstar-Sendungen, zum Durchbruch verholfen hatte: "Ohne unhöflich sein zu wollen, das war schrecklich", sagte er ganz ruhig. "Es besteht nicht die geringste Chance, dass du diesen Wettbewerb gewinnst, denn es war entsetzlich." [dpa] Montag, Dezember 22, 2003
Beagle gucken ... statt Weihnachtsliedergejodele. 19.12.03 At 9:31 CET, ESA's ground control team at Darmstadt (Germany) sent the command for the Beagle 2 lander to separate from Mars Express. A pyrotechnic device was fired to slowly release a loaded spring, which gently pushed Beagle 2 away from the mother spacecraft. 25.12.03 Click here to view the live stream of the landing of Beagle II. Und hier das blog zum beagle. Montag, Dezember 15, 2003
We got him – but later Ein Sonntag ist für das öffentlich-rechtliche Fernsehen ein Tag der Ruhe, des Programms auf Kassette. Die großen Nachrichten-Maschinen von ARD und ZDF stehen zwar nicht still, doch das Tempo ist dem Stillstand nahe. Die schmale Besetzung der Redaktionen von ARD-aktuell und "heute" erlaubte – zum wiederholten Male – nicht, rasch und entschlossen die Nachricht des Tages über sparsame Nachrichten und Laufbänder hinaus auf den Bildschirm zu bringen. [der Tagesspiegel über die schlafmützige Reaktion der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten auf die Verhaftung Saddam Hussein] Sonntag, Dezember 14, 2003
Der Alleswisser Wickert ist der Prototyp des Journalisten, der alles weiss - und immer einen findet, der diese Einsichten druckt. Doch vielen prominenten Kollegen reicht es nicht mehr, über alles und jeden zu schreiben. Steigender Beliebtheit erfreut es sich, dem Publikum und vielleicht auch anderen Kollegen mehr über den ach so schwierigen Job des Journalisten zu erzählen, insbesondere über den eigenen, der anscheinend kaum ausreichend gewürdigt wird. In netten kleinen Bändchen berichten sie, mit wie vielen anderen wichtigen und schwierigen Menschen sie täglich zu tun haben und haben "müssen" - als hätte man sie dazu gezwungen. [aus einem Bericht in der NZZ über den Buch-Selbstdarstellungswahn sogenannter Promi-Journalisten]
Der Allesversteher Roger Willemsen, der Fernsehwelt größter Versteher, begleitet die "Auflösung" Schmidts mit einem raren Stück Quatschsalberei. "Schmidt trat jeden Abend", schreibt er, "vor sein Publikum als ein Mann, der nicht mehr arbeiten muß, der vorgibt, erloschen zu leben, um nur auf der Bühne zu blühen." Das kapiert Willemsen selbst nicht und erklärt zum besseren Verständnis: "Jedenfalls verliert der deutsche Journalismus sein Idol, die Intelligenzia ihren Konsens-Helden, den richtbildenden Spötter." [Aus einem wunderbaren Artikel in der Junge Welt über die nervigen Schmidt-Nachrufe in den Feuilletons]
TV-Unfälle Betörend rauschte der Pazifik in der Nacht, Windlichter flackerten wie aufgewühlte Seelen. "Ich glaube, dass das Leben vorbestimmt ist in irgendeiner Weise", sann Ursula Karven unter dem verständnisvollen Blick der Moderatorin Patricia Riekel. Und: "Ich glaube, dass es in jeder Bestimmung Unfälle gibt." Schlechter als in jener Karven-Episode, versackt in Gefühl und Weichzeichner, konnte das öffentlich-rechtliche Boulevardformat Bunte-TV nicht werden. Nicht mal mit der "Kissenkollektion in Lack und Leder" von Barbara Becker. [aus der SZ über die Absetzung von "Bunte-TV" mangels Quote]
Porn classic 'Deep Throat' explored as a cultural milestone "My grandmother," Grazer says, delighted both by the absurdity and the point it helps him make, "turned me on to Deep Throat." [via Houston Chronicle]
Next one, please Georg läutet die nächste Runde ein, im Bestreben die böse Welt zu läutern. "Syria Accountability and Lebanese Sovereignty Restoration Act of 2003", so der Titel eines gerade abgenickten Gesetzes. In the measure signed Friday, it calls on Syria to "halt Syrian support for terrorism, end its occupation of Lebanon, stop its development of weapons of mass destruction, cease its illegal importation of Iraqi oil and illegal shipments of weapons and other military items to Iraq." [via cnn] Donnerstag, Dezember 11, 2003
Rubrik: Beeindruckende Titel The World's Largest Collection of the World's Smallest Versions of the World's Largest Things Traveling Roadside Attraction and Museum.
Rubrik: Glaube, Liebe, Hoffnung What we need now is a discussion about how to meet the world of images and bring it back to reality. When we put on the do-good hat and report on things we consciously think of as "serious," we are stuffy and unreadable; the rest of the time we create, exploit, and then abandon celebrities. We have bought derivatives. [from "The Triumph of the Image", cjr]
Weed So viel Gras kann darüber so schnell gar nicht wachsen. [Begründung von DFB-Trainer Uli Stielike für den Rauswurf seines Torhüters Alexander Walke. Diesem war Cannabis-Konsum nachgewiesen worden.]
Einfühlungsvermögengeschwubbel Gemeinsam ist all diesen Texten ein Duktus, bei dem vermeintliche Empathie das Streben nach journalistischer Neutralität beziehungsweise die begründete Argumentation des Kritikers ersetzt hat. Sich in die Leserin hineinzuversetzen, ist die Devise - "Das Buch ist weiblich", verrät uns "Bücher" gleich auf der ersten Seite. Wie "Brigitte", die Königin des Einfühlungsvermögens. [die FR über die Magazine "Bücher" und "Brigitte Kultur"] Dienstag, Dezember 09, 2003
No problem No need for that, we are okay, no problem, no problem. Last words, a collection of Voice recordings, transcripts / Air traffic control tapes.
Bunnies 50 Jahre Playboy: Alle Titelbilder. Ich weiß, solche Bilder interessieren Sie nicht, da Sie den Playboy nur wegen der guten Interviews und den Spitzenwitzen lesen.Montag, Dezember 08, 2003
"Recht" Die 2. Strafkammer des OLG München hat einen 64jährigen Pädophilien auf freien Fuß gesetzt, der sich an Kindern im Alter zwischen 8 und 15 Jahren vergriffen hatte. Zitat aus dem Beschluss der Richter: "Vielmehr waren die Kinder auf Grund bestehender Verwahrlosungstendenzen infolge fehlender erzieherischer Wirkung ihrer Eltern erkennbar selbst an den vorgenommenen sexuellen Handlungen interessiert. [...] Hinzu kommt, dass die missbrauchten Kinder durch die angeklagten Vorfälle über ihre bereits ohnehin vorhandene Milieuschädigung hinaus keine erkennbare weitere psychische Schädigung erlitten haben." [Bericht in der SZ und beim Bayerischen Rundfunk. Anders formuliert: Die Kinder sind Asoziale und wollten das so und dann kann man dem Mann schließlich keinen Vorwurf machen]
Rubrik: Autorisierungswahn An der Autorisierung darf jedoch nicht gerüttelt werden. Überraschende Begründung: Es garantiert vor allem, dass Interviews durch die Gesprächssituation leben können und in sich lebendig bleiben und nicht in einer Summe von Sprachregelungen enden. [aus einer Pressemitteilung (ots) des neugegründeten Bundesverbandes der Pressesprecher. Btw.: Die angeblich rund 40.000 Pressesprecher in D-Land haben jetzt auch ein eigenes Fachmagazin, origineller Name: pressesprecher]
Rubrik: Berufe mit Zukunft Gezielte Lügen gehören im postsowjetischen Russland zur politischen Folklore. Die mediale Böswilligkeit hat sich so weit etabliert, dass angehenden PR-Strategen und Journalisten die halblegalen Kniffe der so genannten schwarzen PR an den Moskauer Universitäten erlernen können. [aus der taz]
SelfHelpDeskInformationMeetingCall Wenn man ohne jede Not Ausdrücke, die im Deutschen gut verankert sind, ersetzt, wie Selbstbedienung durch «Self Service», wenn man Auskunft beziehungsweise Information zur Sache eines «Service Point» macht (was gerade für Ausländer sehr viel schwerer zu verstehen ist) oder Ortsgespräch «CityCall» nennt, dann stillt man kein wie auch immer geartetes Ausdrucksbedürfnis, sondern erliegt einfach einer Anglomanie. Wie sie sich zugleich in anglisierenden Wörtern wie Handy oder Know-how kundtut, die man im englischen Sprachbereich gar nicht kennt. [der Althistoriker Christian Meier in einem Beitrag in der NZZ]
Komische Zeiten Nie wieder hast du die Chance so einfach in die Zeitung zu kommen. [Das "Junge-Zeiten-Team" des Kölner Stadtanzeigers hat sich bei eBay verkauft, Erlös : 1.560,- Euro] Donnerstag, Dezember 04, 2003
Rubrik: Glaube, Liebe, Hoffnung In der journalistischen Arbeit sei es unerträglich, dass Journalisten mittlerweile unverhältnismäßig lange auf eine Autorisierung warten müssten und darüber hinaus noch völlig veränderte Texte erhielten, die mit der ursprünglichen Fassung nicht mehr viel gemeinsam hätten. "Lassen Journalisten auch weiterhin diese Unsitte zu, machen sie sich bewusst zu einer Spielart der PR, da sie ihre journalistische Arbeit aus der Hand geben", mahnte Konken [Michael Konken, Bundesvorsitzender des DJV,]. Politiker müssten endlich lernen, dass der Journalismus keine politische PR-Funktion habe. [aus einer Pressemitteilung des DJV zur "Autorisierungsdebatte"]
Das Dauerwerbeprintmedium Wenn die Menschen bei "Bild" darauf angesprochen werden, ob es nicht etwas komisch sei, dass man ständig für die Bohlen-Bücher wirbt, verweist man darauf, dass das Honorar der Chefredakteurs-Frau ja nicht erfolgsabhängig sei. So einfach ist das. [...] Es gab mal eine Zeit, in der hätten es "Bild"-Chefredakteure vermieden, den Anschein von Interessenskollision zu erwecken. Sie hätten zumindest dafür gesorgt, dass es niemand merkt, wenn sie das Massenblatt dafür nutzen, um Werbung für ihre Ehefrau zu machen. [die FR über die Dauerwerbung der BILD-Zeitung für Dieter Bohlens Bücher, die von Katja Kessler, der Gattin des Chefredakteurs Kai Diekmann, verfasst worden sind. Frau Kessler schrieb früher die Bildunterschriften für die Tittenbilder in der BILD. A la "Oh, da kommt ja der Klempner. Ob er auch bei der süßen Silvia (18) ein Rohr verlegen wird?"] Mittwoch, Dezember 03, 2003
Pechfeder "Ich bin eine Pechfeder", bekennt ein Schreiber aus Mecklenburg-Vorpommern. Er spricht damit nicht von der fehlenden Brillanz seiner Texte, sondern davon, dass ein "Spiegel"-Artikel über Honorardumping seinen Chef dazu veranlasste, auch sein Honorar zu kürzen mit der Begründung: Woanders zahlen sie auch nicht mehr. [aus einem Beitrag in "Das Parlament" über ein Treffen der Journalistenplattform jonet]
Rubrik: Duce-News Heute: Vollendung der Gleichschaltung Mit 155 gegen 128 Stimmen hat der italienische Senat am gestrigen Dienstag dem Gesetzesentwurf von Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zugestimmt, mit dessen Hilfe der Führer aller Italiener seine Kontrolle über die Medien noch weiter ausbauen kann. Der Entwurf sieht vor, die Sparten Print, Rundfunk, Musik, Internet, Filme und Verlagswesen zusammenzufassen. Dies sei dringend nötig gewesen, da Berlusconi derzeit nur 90 Prozent des italienischen TVs kontrolliere und ihm damit zur Vollendung der Gleichschaltung noch 10 Prozent fehlen würden.
Eher kein Thema Ende Januar will Pro7, das wie die anderen deutschen Privaten längst mittels eigener "Werbefenster" am österreichischen Werbekuchen mitnascht, eine eigene Nachrichtensendung für die Alpenrepublik starten. "Wenn ein Politiker über die Steuerreform spricht, ist das eher kein Thema, wenn er sich das Rauchen abgewöhnt, eher ja", meint Marketing-Chef Markus Breitenecker [SevenOne Media Austria Media GmbH] zum geplanten Konzept. [Quelle: FR] Dienstag, Dezember 02, 2003
Ro-Dada-Rums Ronald Rumsfeld, bekennender Dadaist, wurde von der Londoner Plain English Campaign für den unsinnigsten Satz des Jahres geehrt. Der us-amerikanische Verteidigungsminister hatte von sich gegeben: "Berichte, die sagen, dass etwas nicht passiert ist, finde ich immer interessant, denn wie wir wissen, gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekanntermaßen Unbekanntes gibt. Das heißt, wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unbekanntes, das unbekannt ist - das, wovon wir nicht wissen, dass wir es nicht wissen." Auf Platz zwei folgte der austro-amerikanische Charakterdarsteller Arnold Schwarzenegger für den Satz: "Ich glaube, dass die Schwulen-Ehe etwas ist, das einem Mann und einer Frau vorbehalten sein sollte." [Quelle: Spiegel] Montag, Dezember 01, 2003
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