MEDIEN-KONTOR:NOTIZEN  
MUCH NOTHING ABOUT ADO
Notizen


Sonntag, Februar 29, 2004
Rubrik: Duce-News
Heute: Der Liberale an sich

"Italien droht ein Polizeistaat zu werden. Diese Operation, die alle Clubs der ersten und zweiten Liga betrifft, kommt mir seltsam vor, als Sportliebhaber hoffe ich, dass alles in Ordnung ist. Als Liberaler denke ich, dass es in einem Rechtsstaat keine willkürlichen Maßnahmen geben darf."
Silvio Berlusconi am Freitag auf einer Pk, Quelle: Spiegel. Das zergeht auf der Zunge Als Liberaler denke ich ... Da fallen mir nicht nur andere große Liberale ein, wie etwa der Haider, Jörg, sondern auch Loriot: "Liberal sein, heißt nicht nur liberal sein im liberalen Sinne, sondern auch liberal sein im liberalen Sinne".




Samstag, Februar 28, 2004
Das Exempel

Erika Steinbach, Vorsitzende des BdV, passen dergleichen Urteile nicht, weshalb sie eine Korrespondenz Lessers [Gabriele Lesser, u.a. Korrespondetin der 'taz'] in den 'Kieler Nachrichten' zum Anlass nahm, ein juristisches Exempel zu statuieren. Ihr Klagebegehren auf Unterlassung richtet sich gegen drei Sätze in Lessers Text, der Streitwert ist auf 60.000 Euro hochgeschraubt, wobei die Absicht offenkundig ist, sich das Fehlen einer mächtigen, für Lesser einstehenden Verlagsgruppe zunutze zu machen.
[Quelle: taz.]

Den Ingrimm des BdV hat sich die für die 'taz' und mehrere Regionalzeitungen arbeitende Korrespondentin mit dem Verweis auf ein früheres Steinbach-Zitat zugezogen, dass man den Polen heute keine Kampfflugzeuge mehr schicken müsse, um ihnen die Menschenrechte klar zu machen - es genüge ein Veto in Brüssel. [...] "20 000 Euro pro Satz - von solchen Honoraren kann ich nur träumen," kommentiert Lesser die Klage, die sie für genauso "absurd" hält wie die Höhe des Streitwertes: Ihr Honorar für den Leitartikel betrug nicht einmal 200 Euro.
[Quelle: FR]




Der Held

Der erste Eindruck: der Held von Oggersheim in der Totalen. Der Ex-Kanzler gibt sich noch einmal genau so, wie man ihn zuletzt in Erinnerung hatte: machtbewusst, selbstgerecht und sich selbst gegenüber vollkommen distanzlos.
[Der Spiegel über die Memoiren des meineidigen Ex-Kanzlers Dr. Helmut Kohl]



Freitag, Februar 27, 2004
Munter

In der Hamburger Schulklasse antworteten die Putin-Töchter auf die Lehrerfrage nach dem Beruf des Vaters munter: "Spion!"
[Quelle: Spiegel]




Donnerstag, Februar 26, 2004
Gerichts-Mauscheleien

Bekannt wurde er, weil er [Andrzej Marek, Chefredakteur der polnischen Wochenzeitung "Wiesci Polickie", Auflage 1.000 Expl.] nun für drei Monate hinter Gitter soll. Das Bezirksgericht Stettin hat ihn zu der Haftstrafe verurteilt, weil er sich nicht für eine Überschrift entschuldigen will, die angeblich einen Amtsträger beleidigt. Die Überschrift lautete "Reklame-Mauscheleien". In dem Bericht, den das Gericht nicht beanstandete, wurde dargelegt, dass der Gemeindesprecher privat eine Werbeagentur führt und Auftragnehmern der Gemeinde auch seine privaten Dienste aufdrängt.
[Quelle: SZ]




Erinnerungszerstreuunggeschichtsunterhaltung

Der härteste Satz, der darin über das deutsche Volk gesprochen wird, lautet: "Die Mehrheit der Deutschen lässt sich blenden." [schöner Sportberichtserstatterpräsenz] Wir haben begriffen: Das Knopp-Erinnern ist das schonendste Erinnern, das wir kriegen können. Wenn wir schon an die Vergangenheit gefesselt sind, dann bitte in den Wollfesseln des Guido Knopp. Man erinnert sich, um zu vergessen, lautet eine These Freuds. Da eine solche Strategie für die Deutschen nicht statthaft ist, wählen sie gern eine Art der Erinnerung, die dem Vergessen nahe kommt. Es ist die Erinnerung als Zerstreuung.
[aus einem Bericht in der aktuellen Zeit über den Geschichtspornografen Guido Knopp]




Mittwoch, Februar 25, 2004
... at war

In einer geschickten Symbiose vermischt Donald Rumsfeld die Feinheiten der asiatischen Kampfkunst mit der Treffsicherheit eines zuschlagenden John Waynes: Rumsfeld Fighting Technique




VU mit Danielbeteiligung

Erster Gedanke, als mich das 'heute journal' zur Primetime darüber informierte, dass ein Daniel einen Unfall gehabt habe und dabei schwer aber nicht final verletzt worden sei: Was die Deppen so alles anstellen, um in der Presse zu bleiben. Der unfallgegnerische Lastwagen war übrigens mit eingelegten Gürkchen beladen.




Dienstag, Februar 24, 2004
Helden

Es sind wahrhaft erschütternde Vorgänge, mit denen sich die zum Karnevalsdienst abgestellten Kollegen [des Kölner Stadt-Anzeigers] seit Wochen beschäftigen müssen. Darüber hinaus küren sie Tag für Tag den "Held Karneval", füttern die närrische Seele mit hart recherchierten Insidergeschichten sowie wahlweise mit dem Spruch des Tages oder dem Witz des Tages. Dass sie über diese Tätigkeit noch nicht ihren Humor verloren haben, ehrt sie, klingen Begriffe wie "Protokollchef" und "Prinzenführer" doch nur bedingt nach Lebensfreude.
[Die BZ wundert sich über die Auswirkungen des Karnevals auf die journalistische Arbeit im Rheinland]




Ende eines Biotops

Seit Wochen nun wehrt sich die taz Hamburg mit den Mitteln, die man in einer Zeitung am besten sieht: Fotos. Eine Woche lang erschienen die Bilder in der Nord-Beilage jeden Tag ein bisschen blasser, bis sie am Samstag nicht einmal mehr zu erahnen waren hinter den großen, weißen Flecken.
[Quelle: SZ. Die taz Hamburg wehrt sich gegen Entlassungen.]




Freitag, Februar 20, 2004
Alle vier Jahre wieder

Erstmals in 4c erscheint dieses Jahr die französische Zeitung "La bougie du sapeur" ("Die Kerze des Feuerwehrmannes"). Und natürlich am 29. Februar, denn "La bougie du sapeur" erscheint NUR an diesem Tag, es ist also ein Schaltjahrblatt. Ein Abonnement kostet derzeit 60 Euro – gilt aber für ein komplettes Jahrhundert.




Biotope

Die Intellektualisierungsschübe der letzten Jahre und Jahrzehnte verwandelten deutsche Qualitätsfeuilletons in oft esoterisch-selbstreferenzielle Diskursgemeinschaften. [...] Was für die Redaktionen zählt, ist das frühzeitige Besetzen von Themen, das Anzetteln von Aufregungs-Kommunikation, die möglichst lange anhält und dafür sorgt, dass das eigene Blatt von anderen Blättern oder gar vom Fernsehen erwähnt wird.
[aus einem Beitrag der NZZ über die 'Krise des deutschsprachigen Feuilletons']



Come in and find out: Kommen Sie rein und finden sie wieder raus

Auch der Slogan "Drive Alive" von Mitsubishi stiftete einige Verwirrung: Nur 18 Prozent verstanden darunter "Lebendiges Fahren" - manche andere interpretierten gar die Botschaft "Überleben Sie die Fahrt in unserem Auto" in den Slogan hinein. Und mit dem Sat.1-Motto "Powered by emotion" assoziierten die Zuschauer viel zu häufig "Kraft durch Freude".
[Quelle: Spiegel]




Mittwoch, Februar 18, 2004
Die adoptierten Medienhuren

"Adopt a journalist" heißt denn auch die Losung, die seit dem Jahreswechsel immer mehr Blogger ausgeben. Den so genannten "Watchblogs" zollt Mark Glaser in der Online Journalism Review ausführlich Beachtung. Die Watchblogs, welche vor allem "Campaign Journalisten" unter ihre oft nicht gerade schützenden Fittiche nehmen, werden zur Zeit heiß diskutiert.
[via telepolis", vgl. auch Media Whores]



Hello Marylins






LeseSchreibSchwäche

Viele Viertklässler können ihren Lehrern locker das Wasser reichen. Sie lesen genauso schnell und gründlich wie manche Pädagogen, so das verblüffende Ergebnis einer Untersuchung der Universität Siegen.
[Quelle: Spiegel. Das deckt sich genau mit den Erfahrungen, die ich so in den letzten Jahren mit Grundschullehrerinnen gemacht habe.]




Dienstag, Februar 17, 2004
Mja

Der Frage eines Journalisten, ob er sich auch von Toll Collects neuem Management vorsätzlich getäuscht fühle, wich der Minister [Manfred Stolpe] mit einem barschen "Mja, weiß ich nicht" aus.
[Quelle: Spiegel]



Teuflische Pläne

INJEWCON ("The International Jewish Conspiracy") gibt auf ihren Seiten die Beteiligung an einem teuflischen Plan zu. Heimlich wolle man (mittels "industrial saboteurs") den Mini Cooper (BMW Group) von Jahr zu Jahr etwas größer machen, damit der Deutsche an sich glaube, er würde immer kleiner, bzw. schrumpfe gar.
[via telepolis]




FF

"FF" stand bisher für "aus dem EfEf". Nun aber, quasi übernachtrevolutioniert, steht FF für Frauenfußball. Jedenfalls wenn es nach den Herausgebern der neuen Zeitschrift "FF>>" geht, die mit einer Druckauflage von immerhin 20.000 Exemplaren in diesen Tagen an den Start geht. Vermutete Rubriken dieser neuen Zeitschrift: "Die Abseitsregel" (leicht erklärt in den nächsten 50 Ausgaben), "Frisurenschutz beim Kopfball" (Tipps&Tricks), "Geschminkt beim Elfmeter" (Betroffene berichten von ihren Erfahrungen) und "Die Kajaalstifttricksereien der Torhüterinnen" (Exklusivreportage).
[mehr: SZ, BZ]




Culpa, mea

Kein Wunder, dass die Menschen im Land den Eindruck bekommen müssen, Politiker seien machtbesessen und nur auf den eigenen Vorteil aus. Und wer ist Schuld? Die Medien natürlich. [...] Ausgerechnet die Medien, die sich doch gern als Garanten und Fundament der demokratischen Ordnung betrachten, tragen nach Petersens [Thomas Petersen, Projektleiter beim Allensbacher Institut für Demoskopie] Meinung entschieden zur Gefährdung dieses Fundamentes [gem. ist die Stabilität der Demokratie] bei: Weil die Berichterstattung seit Jahrzehnten nachweislich immer negativer werde.
[Quelle: FR. So einfach ist das und so einfach lässt sich das alles auch wieder einrenken: Ab heute bitte nur noch berichten, wie toll D-Land ist, der kollektive Freizeitpark mit rund sechs Millionen von der lästigen Arbeit Befreiten, welcher von klugen und uneigennützigen Führern in Politik, Kirche und Wirtschaft zu einer wunderbaren Oase der Ruhe, des Friedens, der Gerechtigkeit etc. pp. Gern geschehen.]




Montag, Februar 16, 2004
Rubrik: Bedenklichkeiten

Unter Aspekten des Reality-TV ist für mich ein Boxkampf zwischen zwei jungen Frauen samstagabends im öffentlich-rechtlichen ZDF viel bedenklicher als die Konfrontation des Herrn Küblböck mit ein paar Kakerlaken.
[RTL-Gründer Helmut Thoma im SZ-Interview. Schön auch: Und auch die Sexwelle ging zu Ende, weil der Handlungsablauf zu vorgegeben war.]




Rubrik: Law and order

"Ich darf mir hier doch wohl etwas aufschreiben."
"Was Sie hier dürfen, entscheiden wir."
[100mal gehörter Dialog am Rande von Demos. Bericht in der taz über eine Ladung Pfefferspray in einem Reporterantlitz. Bemerkenswerte Worte: "Sprayer-Polizisten" & "Pfefferattentat".]




Och

Der Star von heute ist der No-Name von morgen. Für echte Star-Verehrung bleibt keine Zeit mehr.
[aus einem Artikel im Tagesspiegel über die Krise der "Bravo"]




Sonntag, Februar 15, 2004
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Die Top Ten 2003 der in den deutschen Medien nicht-stattgefundenen Top-Themen, erstellt vom Netzwerk Recherche:

01. Korruption: Deutsche Unternehmen schmieren im Ausland
02. Europa entscheidet - Machtverschiebung nach Brüssel
03. Mangelnde Hochwassersicherheit von deutschen Chemieanlagen
04. Greenwash: Unternehmen und ihr ökologischer Deckmantel
05. Auslandsgeschäfte mit Giften und Pestiziden: die Doppelstandards der Industrie
06. Abgestufte UN-Resolutionen
07. Sozialhilfeempfänger: Unbekannte Chancen für Selbstständigkeit
08. Das verschwundene Stasi-Vermögen
09. Leistungen für Asylbewerber weit unter Sozialhilfeniveau
10. Fehlende Rechte von US-Besatzungskindern





Mittwoch, Februar 11, 2004
Tech

[Nerd-Modus On] Aus Phoenix wurde Firebird wurde Firefox. Gnadenlos gut. [Nerd-Modus Off]



Sonntag, Februar 08, 2004
Euopa, ganz ganz neu

Wenn Palästina nach einem Friedenschluss Mitglied der Europäischen Union werden könnte, wäre das ein wundervoller Anreiz.
Nabil Schaath, Außenminister der palästinensischen Autonomiebehörde. Quelle: Spiegel. Noch lustiger wäre natürlich: NATO-Mitglied.



Freitag, Februar 06, 2004
Rubrik: Duce-News
Heute: Der Duce vs. eMule





Ausstellungserfolg, historischer

Janet's halftime exposure also far surpasses the other top stories of Lycos 50 history. Over one day it received three times as many searches as the 2000 Election on the day after. It received four times as many searches as the Iraq War on the day that Al-Jazeera broadcast video of American prisoners of war. It received five times as many searches as the day the Space Shuttle Columbia exploded.
[Quelle: Lycos]




Kinderohrenschutz, amerikanischer

Doch wenn bereits der Anblick einer entblößten Brust ein ganzes Land in die mentale Krise stürzt, dann ist der Vorschlag des republikanischen Abgeordneten Doug Ose durchaus verständlich. Er will nämlich per Gesetz verbieten lassen, dass sieben Wörter im Fernsehen und bei anderen öffentlichen Anlässen zu hören sind. Natürlich, um damit die unschuldigen amerikanischen Kinderohren zu schützen. Und diese Wörter sind tatsächlich so schockierend, dass auch wir nicht wagen, sie vollständig auszuschreiben: S -- ; piss; f -- ; c -- ; a -- h -- ; c -- s -- und mother --.
[Quelle: telepolis]




Wir geben schnell ab ...

Nach weit über drei Stunden und mit reichlich Verspätung kam es zur letzten Überleitung – ans "Nachtmagazin", informierte gegen halb zwölf ein fehlgeleiteter Trailer. "Wir sind immer noch die Tagesthemen", erwiderte Anne Will, und das war das Schönste, was man von dieser Schaltkonferenz zu hören bekam.
[die SZ über den Versuch der ARD, den DFB-Pokal (u.a. mit dem Klassiker Hoffenheim gegen Lübeck) mittels einer Schaltkonferenz zu übertragen.]




Autorisierungsweltmeister

Wenigstens beim Ritual der "Autorisierung" ist Deutschland weltweit führend. [...] Beide haben Angst, vom Seil zu fallen. Die einen, weil sie offenbar vor den Folgen ihrer ernst gemeinten Sätze zurückschrecken, die anderen, weil ihre Sachkompetenz oft nicht ausreicht, um Fragen und Antworten auf den Punkt zu bringen. [...] Was Werner Funk, der frühere 'Spiegel'- und 'Stern'-Chefredakteur, über die Presse insgesamt sagt, kann man auch auf die Darstellungsform "Interview" beziehen: "Das Gewerbe ist im Arsch!"
[die taz über den Autorisierungswahn]




Donnerstag, Februar 05, 2004
Deutschland sucht den Super-Möbel-Star

In der Reihe "Schwachsinnige Castings für Alles und Jeden" präsentiert uns die Saarbrücker Zeitung (gerne auch SZ), in einer aufregenden Reportage ihren Vorschlag für das Möbelstück des Jahres.
Es ist - wer hätte das gedacht - der Zeitungsständer!




Mittwoch, Februar 04, 2004
Nachruf in Covern


Stefan Bickerich (aka Rocco Clein)
20.07.1968 – 01.02.2004





















Interview I, Interview II, Spex-Texte, Video, SZ-Nachruf









Dienstag, Februar 03, 2004
Rubrik: Glaube, Liebe, Hoffnung

Etwa Ethan Zuckerman, Geschäftsführer von Geekcorps, einer Nonprofit-Organisation, die technologische Unterstützung für Entwicklungsländer bietet. Auch er ist Weblog-Autor: "Ich bin nach Davos gekommen in der Hoffnung, über Unternehmertum in Afrika zu sprechen. Es endete damit, dass ich nahezu ständig übers Bloggen sprach."
[Quelle: FR]



Rubrik: Definitionen
Heute: Das Arschgesicht

Die straffe Jugendlichkeit des Dschungelkönigs [Costa Cordalis] rührt nicht allein von Yoga und gesunder Ernährung her. Der Schlagersänger hat sich in der Bodensee-Klinik von Mang Fett am Gesäß entnehmen und ins Gesicht spritzen lassen.
[Quelle: Spiegel]




Montag, Februar 02, 2004
Prêt-à-porter



Sonntag, Februar 01, 2004
Räschtschreipprevormm

Kaine großen Enderungen geplant
[Überschrift in der FR]



... at stake

The prime minister's former communications boss [Alistair Campbell] had been berating the BBC newsdesks so often in the run-up to the war, and during the war, that it became exasperated and failed to deal properly with this one complaint. The BBC is now taking complaints more seriously, as it should do, but when someone is shouting at you at force 10 every day, it is difficult to stay on an even keel.
[Aus dem 'Guardian', mit vielen weiterführenden links, u.a. Presse-Reaktionen aus aller Welt]



Herausforderung

Zu Ihren Aufgaben wird es gehören, eine wegen schlechter Bezahlung, unklarer Strukturen, Arbeitsüberlastung und der frustrierenden Niveaulosigkeit des Blattes nur mäßig motivierte Redakteursmannschaft zu stilistischen und kreativen Höchstleistungen zu bringen. Darüber hinaus erwarten wir eine sichere und harte Hand bei der Themenwahl, die mühelos an den Erfolg von Stories wie "18-mal Sex mit unersättlichen Zugbegleiterinnen", "Zahnärzte pflanzen Patienten Zähne von Kinderschändern ein" oder "Hundefutter in Döner" anknüpft.
[Neuer 'Coupe'-Chef gesucht - und die taz spendiert eine Stellenbeschreibung.]



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