| MEDIEN-KONTOR:NOTIZEN |
| So you want to write a fugue? |
Notizen |
Dienstag, März 30, 2004
Geht doch Gegen eine Kannibalisierung der alten Medien durch das Internet sprechen UCLA-Daten über das Nutzerverhalten, welche nahe legen, dass sich die beiden Quellen nicht unbedingt gegenseitig "auffressen". So genannte starke Konsumenten von Online-Nachrichten sind demnach auch starke Konsumenten von Zeitungen. Auch mittlere und leichte Konsumenten verteilen ihre Gunst recht gleichmäßig auf beide Nachrichtenquellen; ein Abnehmen des Zeitungskonsums sei nicht zu verzeichnen. [aus einem Bericht bei 'telepolis' über das PEJ (Project for Excellence in Journalism), s. journalism]
Na also Online users who regularly visit newspaper Web sites are younger, better educated and more likely to be employed than general online users, according to a study released today by the Newspaper Association of America. [Quelle: EP, gilt natürlich erst recht auch für Besucher dieser Seite]
Leitergestus Es herrscht jener Leitartikelgestus vor, dem Klaus Harprecht im selben Heft einen Abgesang schreibt: "Manche seiner Spätblüten mögen uns noch entzücken. Alles in allem hält sich die Trauer über seinen Dahinschied in Grenzen". So auch die Begeisterung über diese erste Nummer von 'Cicero', die nach Weimers Willen dem recherchestarken 'Atlantic Monthly' aus Boston nachstreben will, leider aber eher wie eine gedruckte Version von 'Sabine Christiansen' wirkt. [Aus der NZZ über das neue Magazin Cicero. Siehe auch: Spiegel und ein sehr bemühtes Interview mit 'Cicero'-Chefredakteur Wolfram Weiner in der taz]
Just PR Solange die Qualitätsmedien hier nicht die gleichen journalistischen Maßstäbe wie in ihren anderen Bereichen anlegen - dies würde dauerhafte große finanzielle Investitionen erfordern -, machen sie sich in diesem Feld unter der Missachtung ihrer verfassungsmäßigen Aufgabe in dreifacher Weise zum PR-Dienstleister. [aus einem Beitrag in der FR über die 'Boulevardisierung der Medien'] Donnerstag, März 25, 2004
Breaking News: Anschlag auf Heldenhund Mit einem gezielten Anschlagsversuch mittels Automobil haben irakische Untergrundskämpfer gestern versucht, den englischen Heldenhund Blaze auszuschalten, um so dem irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein ein Comeback zu erleichtern. Hat aber nicht geklappt: Der Spaniel Blaze überlebte beinahe unverletzt. Der Spiegel berichtet: Jetzt könnte Blaze für seine Tapferkeit mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet werden. Orden für Hunde sind bei der britischen Armee keine Seltenheit: Anfang des Jahres bekam Waffenschnüffelhund Buster für seine Verdienste im zweiten Irak-Krieg die Medaille "Animal VC". Mittwoch, März 24, 2004
Die große Bedeutung, ach so Dass die Mieten in Bonn landesweit zur Spitzengruppe gehörten, entspreche der Bedeutung der Stadt. [Quelle: GA]
Herausforderungen Die Hälfte der Befragten [Redakteure] gab auch an, dass sie bei Leseraktionen mitarbeiten, Marketing-Aufgaben übernehmen (31 Prozent) und andere berufsfremde Aufgaben wie Sekretariatsarbeiten erledigen müssen (22 Prozent). [...] Dass ihnen das von der Chefetage oft als "journalistische Herausforderung" angepriesen wird, mag kaum einen Redakteur oder eine Redakteurin trösten. [aus einer Umfrageauswertung von MMM (ver.di)]
Kommen wir zum Wetter in Bagdad Das ZDF-Morgenmagazin gleicht etwa oft genug einer Dauerwerbesendung. Und wenn, wie vergangene Woche, Alexandra Vacano und Christian Sievers in ihrer locker-flockigen, zuweilen witzigen Art moderieren, bekommt jeder Konflikt und Krieg schon fast einen neckischen Touch. Überdies strahlte das ZDF-Morgenmagazin immerhin am ersten Tag des Irak-Kriegs regelmäßig nach der Vorhersage des Deutschlandwetters eine Wettervorhersage für den Irak aus. [aus einem Telepolis-Beitrag zum Thema "Friedensjournalismus"]
Anerkannt Denn der 58-Jährige [gem. ist Jürgen Emig] ist hauptverantwortlich für die anerkannt schlechteste regionale Sportsendung der Republik, den unsäglichen 'Sportkalender' am Sonntagabend. Die Fans des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt bezeichnete Emig in der Vorrunde der laufenden Saison wegen deren lautstarker Kritik an Trainer Reimann als "hirnverbrannt". [die FR über die Trennung von HR und Emig] Montag, März 22, 2004
Koordinationsstörungen Bei "Cicero" sollen Redakteure nicht schreiben, sondern denken. Was nicht heißen soll, dass schreibende Redakteure nicht auch denken - Redakteure können nicht beides gleich intensiv tun – das ist eine Frage der Zeit. [Der Schweizer Verleger Michael Ringier über sein neues Magazin Cicero, das am 25. März zum ersten Mal erscheinen wird. Quelle: tsp]
Die Schunkelsender Während in der ZDF-Musikshow die üblichen Verdächtigen aus der Szene zu der ihnen möglichen Hochform aufliefen, mussten bei der ARD unschuldige Chöre nebst den üblichen Solointerpreten die Hitparade der deutschen Volkslieder absingen. Heino war dann beim Zweiten und Stefanie Hertel beim Ersten zu Gast – umgekehrt hätte es auch funktioniert. [Der Tagesspiegel über ARD und ZDF, die am Samstagabend zeitgleich die Nation mit sog. Volksmusik-Sendungen belästigten]
Hätten Sie's gewußt? Raffinierte Preisfrage eben bei n-tv in den sog. CeBIT-News: Wer hat Microsoft gegründet? a) Bill Gates b) Barbara Streisand c) Manfred Bleskin Mmmh? Dienstag, März 16, 2004
Rubrik: Law and order Musikmachen ist wie Kiffen, nur besser, weil in der Regel straffrei. Musikhören dagegen nicht. Das durfte ein lautstark HipHop emissierender Autofahrer in Miami am eigenen Leibe erfahren, den sein Richter zum Abhören einer Puccini-Oper verurteilte – alternativ 500 US-Dollar Bußgeld. [Quelle: nmz. Ausgerechnet Puccini. Ein wirklich drakonisches Urteil]
Rubrik: Hessliches So versprachen Auftritte des jüngst aus der Moderatoren-Rotation ausgeschiedenen Dauergrinsers Dirk Schmitt stets hohen Satirefaktor. Der gelernte Anwalt und freie HR-Mitarbeiter scheute sich nicht, schon mal Fußballer zum Interview zu laden, die er selbst nebenberuflich beriet. Legion sind die lustigen Versprecher des notorischen Endsilben-Vernichters Werner Damm. Und Elemente wie die hausbackene Wahl der "Miss Hessensport" machen die Sendung vollends kabaretttauglich. [Aus einem FR-Beitrag über den HR-Sportchef Jürgen Emig, dem vorgeworfen wird, dass sich in HR-Sportsendungen seit Jahren Hinweise auf Firmen finden, die zur Kundschaft der Agentur seiner Frau Atlanta Killinger-Emig zählen.]
Burn Baby Burn Warum suggerieren Sie in den Kampagnen Ihres Dachverbandes, dass wir kriminell sind, wenn wir mal einen Song von einer Tauschbörse runterladen? [Frage auf einer E-Card-Protestaktion ("Burn Baby Burn") der Grünen anlässlich des Verbraucherschutztages (der war gestern, hat aber keiner mitbekommen).]
Rubrik: Weltstars inside Stahnke mag "Stahnke" nicht mehr. Was durchaus nachvollziehbar ist. Die leidgeprüfte 36jährige gegenüber "BILD": "Ich werde durch den Namen immer wieder an das Leid mit meiner Familie erinnert. Das ist unerträglich. Ich fühle mich nur noch meinem Vornamen verbunden. Susan klingt so wunderbar leicht." Die "BILD" bittet ihre Leser um Vorschläge für einen neuen Namen. Susan Stähnke? Oder Susan Leicht, klingt auch sehr luftig. Oder gleich Susan Susan, das ist noch "wunderbar leichter". Montag, März 15, 2004
Das Amt Ein Vater meldete seine verstorbene Tochter bei der GEZ ab. Diese war sich nicht zu schade, vom Vater anteilig die Gebühren zu verlangen, die seine Tochter hätte zahlen müssen, weil sie erst am 8. eines Monats verstorben war. Die Gebühr hat der Vater gezahlt. Seither schreibt die GEZ jedoch Mahnungen an die Verstorbene, sie solle jetzt gefälligst ihre Rundfunkgeräte anmelden. Zuletzt drohte die GEZ mit einem Zwangsgeld von 1000 Euro. [Abmelden? Gibs nüscht. GEZ-Erfahrungsberichte im "Tagesspiegel"]
Schwiegermutterwitze unerwünscht Das Hochglanzheft trägt den Namen "Junggeselle und Bräutigam", was auf Englisch "Stag and Groom" wesentlich besser klingt. Auf dem ersten Titel des Blattes, das alle zwei Monate erscheinen soll, sieht man zwei Männer im Frack und mit Zigarre. Ihr auffälliges Lachen erklärt sich vielleicht durch die leeren Champagnerflaschen in den Händen. Die Titelthemen: Wie schreibe ich eine Rede? Wohin auf Hochzeitsreise? Pflichten des Trauzeugen. [In England boomen die Hochzeitszeitschriften, jetzt auch endlich für Männer erhältlich. Die BZ berichtet.] Sonntag, März 14, 2004
Prioritäten Die Meisterschaft? Die Meisterschaft ist egal, der zweite Platz ist was zählt, der zweite Platz ist viel wichtiger als die Meisterschaft. Franz Beckenbauer, Lichtgestalt, im ARD-Sportschau-Interview. Samstag, März 13, 2004
Endlich aufgedeckt: Es ist, als gäbe es Berührungsängste zwischen Autoren und Autobahn. Das längste Bauwerk des Landes hat in der deutschen Literatur seit 1945 kaum Spuren hinterlassen. [Über diese bedauerliche Lücke in der deutschen Nachkriegsliteratur infomiert die taz. Gut, dass dieses oft verschwiegene Thema endlich mal angegangen wird.]
RingRing Ein morgendlicher Anruf der SchönenEhemaligenGeliebten. SEG: - Boh eyh, klingst du versoffen. Moi: - Yep. - Warst gestern traurig, schlecht drauf oder so was? - Nöh – im Gegenteil: erhitzt, erregt, vorfreudigst, überdreht. - Aber? - Konnte das nicht in 'ähem' positiven Schaffensdrang ummünzen. - 'Positiver Schaffensdrang'? Typisch ... , was fürn gestelzter Scheiß ... - ... - ... - ... - Mmmmh. - ... - Ach. Verstehe, DU HAST WAS NEUES! - Hehe. - Gibs zu! - Yepphh. - Lass mich raten, das übliche: Blooond, laaange Haaaare und seeehr schlaaank. - 'Ähem', ... Nöh, eher ... 'äh' schwarz und etwas gedrungen. - Häääh, Du und schwarzundgedrungen? - Yep. - Dein ewiges 'Yep' geht mir auf den Keks. - ... - Erzähl schon ... - Jahaa, hab' was neues. - Und? - Is' was wichtiges. Was ernstes. - A-HA! - ... - Was WICHTIGES ... Was ERNSTES ... A-HA. - ... - Also, erzähl schon von deiner neuen Tussi! - ...? - Wahrscheinlich eh nur wieder so ne billige Fickschnitte. - ... ? - Ne' Friseuse? - ...? - ... Ach neh, deine Masche war ja Krankenschwestern zu vögeln ... - Häh? Tussi? Fickschnitte? Sach mal, ich sagte doch, was WICHTIGES! - Machs nicht so spannend. - Hab' ein neues KLAVIER! Schwarz, gedrungen, Rosenholzapplika ... - Ach sooooooo, ich dachte es wäre was wichtiges ... NachträglicheEntscheidungsBestätigung. Freitag, März 12, 2004
Die Merker Jugend-Merkerin, Schweizer Bezeichnung für eine 19jährige, die das "St. Galler Tagblatt" einmal pro Monat aus der Perspektive der jungen Generation bewertet. Verwandt mit dem Großen Merker, der die allgemeine Sicht von außen darstellen soll. Wieder was gelernt. In Denglishland wäre das wohl der Checker. Arschcoole Berufsbezeichnung. [mehr in der NZZ.]
Der Stürmer Die BILD-Zeitung erhielt eine öffentliche Rüge aufgrund eines Verstoßes gegen das Diskriminierungsverbot in Ziffer 12 des Pressekodex. Unter den Überschriften "Hier wohnt Bremens schlimmste Asyl-Familie" und "Die Asylabzocker" berichtete die Zeitung unter Bekanntgabe der kompletten Anschrift und der Veröffentlichung eines Fotos des Wohnhauses über eine 16-köpfige Asylbewerberfamilie. Der Familie wurde darin Asyl- und Sozialhilfebetrug unterstellt. [via Presserat.] Donnerstag, März 11, 2004
Experten Nicht so Juristen, denn die betreiben gerade bei sexuellen Darbietungen Schamhaarspalterei in Vollendung. Für Laien ist der Unterschied zwischen Erotik und Pornographie mit bloßem Auge kaum erkennbar. Erst die Erfahrung schärft den Blick fürs Detail: Versperrt beispielsweise eine geschickt platzierte Zimmerpflanze den Blick auf die wichtigsten Geschlechtsorgane, sprechen Experten von Erotik. [Aus einem Beitrag in der FR über sog. 'Vollerotik' beim Pay-Tv-Sender Premiere]
Rubrik: Anatomie Der lädierte Arm von Willy Sagnol muss halten - vor allem im Kopf. [Werner Hansch gestern beim Spiel Madrid gegen Bayern]
Rubrik: The Krauts So warnten die Leser die Amerikaner etwa davor, ihren lunaren Vorgarten mit Weltraum-Schrott zu verunzieren. Andere sprachen gar ein striktes Betretungsverbot aus. ['Betreten verboten'. Sauerländer verteidigen ihre Mondgrundstücke gegen amerikanische Eindringlinge. Quelle: Spiegel] Montag, März 08, 2004
Altersweisheit Es mag anmaßend klingen, aber ich behalte nun einmal oft Recht. Peter Scholl-Latour, der morgen 80 wird, im Interview mit dem "Tagesspiegel"
Einer weniger Dieser Browser erfüllt die notwendige Spezifikation nicht! Beurteilung - inklusive fieses Ausrufezeichen - des ePaper-Projektes der SZ über meinen geschätzten Mozilla. Na, dann machts gut, SZler. Samstag, März 06, 2004
Glen(n) "Let’s go and do my favourite thing", sagte Glenn. Wir fuhren ziellos durch die City von Toronto, nur um Radio zu hören und zu schwitzen. "Machst Du das oft", fragte ich. "Jeden Tag", sagte er. Freitag, März 05, 2004
Rubrik: Technik, die begeistert SounderCover lets owners of Nokia Series 60 phones continue this tradition by adding background noise to a phone call, hopefully masking out the sound of whatever it is you are actually doing, presumably making Continental Congress with as many hookers as you can fit in a log cabin. [Quelle: gizmodo]
Taxifahren statt Zeilenschinden In a bizarre case, which is first of its kind in Yemen, several journalists belonging to official newspapers have decided to use the cars of their institutions as taxis after receiving negative responses to their continuous demands of a raise in their salaries. According to one of those journalists, "The Prime Minister has not responded yet to our request in raising our salaries as we are suffering from extremely poor economic conditions." [Quelle: Yemen Times”]
Rubrik: Glaube, Liebe, Hoffnung CDU-Chefin Angela Merkel lobte Köhler als eine Persönlichkeit, die gerade in Zeiten der Veränderung etwas von "menschlicher Globalisierung" verstehe. [Quelle: Spiegel] Donnerstag, März 04, 2004
Wasting some letters So much has been said about Mel Gibson's "The Passion of the Christ" that it seems a waste of text to further the discussion. [gefunden bei cnn. Für die Sammlung: Völlig missglückte Einstiege]
Vorbild USA Das ganze Gerede von der Bildungsmisere ist doch überflüssig. Das schlechte Abschneiden deutscher Schüler bei Tests wie PISA ist doch lediglich darauf zurück zuführen, dass die Fragen falsch gestellt waren. Vielleicht sollte man sich wieder stärker an den USA orientieren. Da gehen Examensfragen so: How many points is a 3-pointer worth? [Quelle: espn]
Stand and fight Listen. My name is Whitney Pastorek, and I do not have a blog. I am not on Friendster, I do not live in Williamsburg, and I do not think Death Cab for Cutie is a particularly great band. But I exist. I am a good person, a good friend, and my thoughts and opinions have weight and merit. The bloggers do not control me—they only control each other and massive amounts of bandwidth, which isn't even a real thing, just something made up by web-hosting companies to charge more! People! If you find yourself on the lower levels of the B.C.S., join with me in saying NO! NO to letting them diminish our self-worth! NO to letting them drag us out to flash mobs! Turn your faces to the sun! Stand and fight! [Whitney Pastorek in Village Voice] Mittwoch, März 03, 2004
Gecancelt Man könne nicht "von canceln oder kündigen" sprechen, so der Sprecher des WDR-Sports, nachdem man gerade den frisch verlängerten Vertrag mit dem Satire-Autor Tom Theunissen (". . . die den Adler tragen") wieder gekündigt hat. Oder gecancelt, je nachdem. Gründe: Keine, angeblich. Halt nur so mal. Satire halt unerwünscht: Denn Netzbeschmutzergefahr. Und das vor unser aller WM 2006, die ja schließlich ein Bombengeschäft werden muss. Und teuer waren die, die Übertragungsrechte. Dabei liefern doch gerade die ARD und der DFB die besten Realsatiren ab: Mit den Auftritten des von jeglicher Fußballkenntnis befreiten Journalistendarstellers Heribert Fassbender und den in die Mikros gelallten cognacgetunkten Sätzen von MV in der Halbzeit. Sternstunde des deutschen Sport-TV: MV in der Halbzeit der 1:5 Tragödie von München, schwankend, lallend und im Hintergrund die Bandenwerbung: DFB – keine Macht den Drogen. [mehr hier: FR, taz] Dienstag, März 02, 2004
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